Erdsondenanalyse - Die Lösung zu einem Problem

von Eduard Scherer am 15. Mai 2026

Alterung und Auskühlung von Erdsonden

Viele Erdsonden, welche früher dimensioniert wurden entsprechen nicht mehr der heutigen Gesetzlage. Mit dem Betrieb der Erdsonden sinkt die Temperatur mit deren Betrieb stetig weiter. Durch die Auskühlung kann die Wärmepumpe und die Erdsonde beschädigt werden. Die meisten Wärmepumpen haben eine Sicherheitsabschaltung, welche die Sonde beziehungsweise die Wärmepumpe davor schützt geschädigt zu werden. Die Erdsonden müssen eine mindestens Sondenaustrittstemperatur von 0°C aufweisen, um ausreichend effizient zu funktionieren. Heutzutage ist die Gesetzeslage so, dass neu gebohrte Sonden nach 50 Jahren immer noch über dem Grenzwert von 0°C liegen. 

Ursachen für eine zu tiefe Erdsondentemperatur

  • Zu geringe Dimensionierung der bestehenden Erdsonden.
  • Zu hoher Energieentzug durch höhere Heizung.
  • Beschädigung der Erdsonde durch andere Faktoren.

Lösungsansätze für bestehende Erdsondenanlagen

In welchem Umfang ein Handlungsbedarf besteht zeigt eine sorgfältige Analyse. Dafür werden unter anderem die Verbrauchsdaten der Wärmepumpe in den vergangenen Jahren ausgewertet. So lässt sich beurteilen, wie stark die Sonde wirklich belastet ist und welche Massnahmen sinnvoll sind. Dafür gibt es zwei mögliche Lösungsansätze.

System belassen

  • Sonde entlasten: Die Warmwasserbereitung kann vom bestehenden System getrennt und separat über einen Wärmepumpenboiler erfolgen.
  • Regeneration: Die Erdsonden können im Sommer mit einer thermischen Solaranlage bis zu einem gewissen Grad regeneriert werden. 

System ändern

  • Neue Erdsonden: Die bestehenden Erdsonden können durch neu dimensionierte Sonden ersetzt werden. Dadurch lässt sich die Anlage langfristig und effizient weiterbetreiben.
  • Ersatz der Wärmepumpe: Wenn die Erdsonden-Wärmepumpe nicht erst kürzlich ersetzt wurde, kann das System zu einem Luft/Wasser-Wärmepumpen System umgestellt werden. Andernfalls wäre ein vorzeitiger Ersatz wirtschaftlich nicht sinnvoll. 
  • Bivalentes System: Das bestehende System kann mit einer Luft/Wasser-Wärmepumpe erweitert werden. Die Erdsondenwärmepumpe übernimmt weiterhin beispielsweise die Warmwasseraufbereitung und das Free-Cooling.

Mit einer Erdsondenanalyse zur passenden Lösung

Bei einer Erdsondenanalyse von der Omneo AG werden alle im letzten Abschnitt genannten Optionen geprüft und verglichen. Anschliessend erstellen wir einen Massnahmenplan mit den sinnvollsten Massnahmen, welche in den kommenden Jahren getroffen werden können, um die Heizung zu optimieren oder wieder voll funktionsfähig zu machen.

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