Netto-Null-Ziel der Stadt Zürich bis zum Jahr 2040
Zürich auf dem Weg zu Netto-Null
Die Stadt Zürich ist bei der Reduktion ihrer direkten Treibhausgasemissionen auf gutem Weg. Gemäss dem Netto-Null-Cockpit der Stadt Zürich, aus dem auch die abgebildete Grafik stammt, haben diese in den vergangenen Jahren weiter abgenommen. Dazu trägt insbesondere der Gebäudebereich bei: Fossile Heizungen werden ersetzt und die Energieeffizienz wird verbessert.
Die veröffentlichten Emissionsdaten bilden den Stand von rund zwei Jahren zuvor ab, da die Erhebung und Auswertung Zeit benötigen. Sie zeigen damit die bisherige Entwicklung, nicht den aktuellen Zustand in Echtzeit.
Damit das Netto-Null-Ziel 2040 erreicht wird, müssen die Massnahmen konsequent weitergeführt werden. Orientierung bietet der sogenannte Absenkpfad. Er zeigt, wie stark die Treibhausgasemissionen bis zum Zieljahr zurückgehen sollen. Die tatsächliche Entwicklung verläuft dabei nicht immer gleichmässig: Grössere Infrastrukturprojekte entfalten ihre Wirkung häufig erst nach mehreren Jahren.
Netto-Null und negative Emissionen: Was dahintersteckt
Netto-Null bedeutet nicht, dass überhaupt keine Treibhausgase mehr ausgestossen werden. Zunächst sollen die Emissionen so weit wie möglich reduziert werden. Für unvermeidbare Restemissionen braucht es zusätzlich Verfahren, die CO₂ aus der Atmosphäre entfernen und dauerhaft speichern. Dies wird als negative Emissionen bezeichnet. Wichtig ist deshalb die Reihenfolge: Emissionen möglichst vermeiden und reduzieren, bevor unvermeidbare Restemissionen durch negative Emissionen ausgeglichen werden.
Die Klimaschutzziele knüpfen an die 2000-Watt-Gesellschaft an. Während diese einen sparsamen Umgang mit Energie anstrebt, richtet das Netto-Null-Ziel den Blick auf die Treibhausgasbilanz. Für Eigentümerschaften bedeutet das: Sowohl der Energieverbrauch als auch die eingesetzten Energieträger sind entscheidend.
Heizung, Solarstrom und Mobilität: Hier setzen wir an
Ein wesentlicher Teil des Klimaschutzes beginnt bei der Energieversorgung von Gebäuden. Die Omneo AG unterstützt ihre Kundschaft in drei Bereichen:
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Gebäude und Heizungen
Der Ersatz einer Öl- oder Gasheizung durch eine geeignete klimafreundliche Lösung kann die direkten Treibhausgasemissionen reduzieren. Auch bei bestehenden Anlagen lohnt sich ein Blick auf den Betrieb: Eine Heizungsoptimierung hilft, unnötigen Energieverbrauch zu erkennen und zu verringern.
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Photovoltaik
Eine Photovoltaikanlage ermöglicht die Produktion von Solarstrom auf dem eigenen Gebäude. Dieser kann je nach Anlage und Nutzung auch für eine Wärmepumpe oder das Laden eines Elektrofahrzeugs eingesetzt werden.
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Elektromobilität
Passende Ladeinfrastruktur schafft die Voraussetzung, Elektrofahrzeuge im Alltag zu nutzen. Die Omneo AG unterstützt bei Lösungen für das Laden am Gebäude.
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Die Entwicklung der Treibhausgasemissionen verfolgen
Wer genauer wissen möchte, wo Zürich auf dem Weg zu Netto-Null steht, findet im Netto-Null-Cockpit der Stadt Zürich eine interaktive Übersicht. Die Plattform zeigt, welche Bereiche wie viele Treibhausgasemissionen verursachen und wie sich diese gemäss Klimaschutzplan bis 2040 entwickeln sollen. Auch der erwartete Beitrag negativer Emissionen wird dargestellt. Mit unterschiedlichen Einstellungen lassen sich einzelne Bereiche und Szenarien genauer betrachten.
Der Weg zu Netto-Null geht weiter
Das Netto-Null-Ziel gibt die Richtung vor. Bei einer einzelnen Liegenschaft kommt es darauf an, welche Massnahmen zur bestehenden Anlage, zum Gebäude und zur Nutzung passen. Heizungsersatz, Betriebsoptimierung, Photovoltaik und Ladeinfrastruktur sollten deshalb nicht isoliert, sondern im Zusammenhang betrachtet werden.
Welche Massnahmen passen zu Ihrer Liegenschaft?
Sie planen einen Heizungsersatz, möchten Ihre bestehende Anlage optimieren oder interessieren sich für Photovoltaik und Ladeinfrastruktur? Wir beraten Sie zu passenden Lösungen für Ihre Liegenschaft.
Wir sind von Montag bis Freitag von 08:00 bis 12:00 Uhr und 13:00 bis 17:00 Uhr erreichbar.